Startseite privat Hobbies... Mundharmonika: Jazzberuflich... Links Kontakt | Diese Zusammenstellung der Jazz-Mundharmonikaspieler der Welt beruht
hauptsächlich auf Recherchen im Internet. Dies ist eine aktualisierte Version eines früheren Artikels von mir, der in Heft 10 (Frühjahr 2000) der
deutschsprachigen Mundharmonika-Zeitschrift Harmonica Player erschienen ist.
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 | Hilliard Gerald "Jerry" Adler: *1918, Baltimore, MD (USA), 2010 in Sarasota, FL (USA), ist der
jüngere Bruder von Larry Adler, in dessen Schatten er in der letzten Zeit ungerechterweise stand.
Bereits mit 13 Jahren gewann er einen Maryland-weiten Mundharmonikawettbewerb
und galt bald als "the youngest virtuoso in the world". Mit 17 Jahren spielte er vor
Präsident Truman im Weißen Haus. Immer wenn in Hollywood ein
Soundtrack mit Mundharmonika gebraucht wurde, rief man zuerst ihn
an. Jerry machte deshalb viel Film- und Fernsehmusik. Er arbeitete mit
Größen des Jazz und des
Showgeschäfts wie Duke Ellington, Louis Armstrong,
Ira Gershwin, Henry Mancini, Ed Sullivan, Frank Sinatra, Glen Campbell und
Dinah Shore. | Diskographie: Jerry Adler: A handfull of Blues (LP); Jerry Adler: Jerry Adler On Stage (LP); Jerry Adler: The Harmonica Artistry of Jerry Adler (MC); The Harmonica Magic of Jerry Adler Jerry Adler: Musical Memories (2 CDs), Karthause-Schmülling CD 257-1/2 (2006) Bibliographie: Jerry Adler: Living From Hand to Mouth - My Memoir (Eigenverlag); |
 | Lawrence Cecil "Larry" Adler: *10. 2. 1914 Baltimore, MD (USA), 6. 8. 2001 in
London. Urgestein an der chromatischen Mundharmonika, einstmals Vorbild von Toots Thielemans. Er begann bereits mit 14 Jahren professionell zu spielen und spielte zunächst
hauptsächlich Show- und Tanzmusik sowie klassische Stücke, die er teils für die
Mundharmonika adaptierte, die aber teils auch eigens für ihn komponiert worden
waren. Während der McCarthy-Ära sah er sich 1949 gezwungen, nach England zu
emigrieren, wo er fortan lebte.
Larry Adler spielte zwar auch mit vielen Größen des Jazz zusammen, angefangen
bei Duke Ellington, Django Reinhardt und John Kirby bis zu Courtney Pine,
improvisierte dabei aber vergleichsweise wenig und setzte dafür umso mehr
Effekte ein (was wohl dem Zeitgeist geschuldet war, denn damals wurde die
Mundharmonika generell gerne als Klamauk- und Effektinstrument eingesetzt). Er
rühmte sich, mit
George Gershwin befreundet zu sein und spielte zahlreiche Titel von ihm ein.
Neueren Forschungen zufolge (diesen Hinweis verdanke ich Isabella Krapf) soll er jedoch George Gershwin nie persönlich begegnet sein.
Die CD "The Glory Of Gershwin", die er initiiert und an der er -- neben
zahlreichen Größen der Popmusik -- maßgeblich
mitgewirkt hatte, brachte ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als
ältester Musiker, der die Top Ten erreichte. | Diskographie: Larry Adler: Harmonica, DECCA Phase 4 Stereo PFS4429; Larry Adler Again! Harmonica Virtuoso, Audio Fidelity AFSD-6193; Larry Adler, Audio Fidelity AFLP 1916; Morton Gould: Discovery, RCA (1967); Larry Adler: Harmonica Virtuoso, Leg Records (1990); The Golden Era Vol. 2, Prestige (1994); Piano Roll Recordings, Prestige (1995); Thirties, ASV (1995); Live At The Ballroom, Newport (1995); The Best of Larry Adler - Summertime, Pulse Records PLSCD/MC131 (1997); The Glory Of Gershwin, Mercury (Phonogram) 522 727 - 2 (1998); Maestro Of The Mouth Organ, ASV (1995/1996) |
 | Michael Arce: *1974, Brasilien. Kam zur Musik, als er einem Mädchen imponieren wollte,
lernte als erstes Blockflöte und begann zu komponieren. Bald begeisterte
er sich für den Blues, spielte später Soul und Pop, um
schließlich bei der brasilianischen Version des Jazz, dem Bossa Nova, zu
landen. Schüler von Maurício Einhorn.
| Diskographie: CD in Vorbereitung (2003) |
 | Chris Bauer: Begann mit neun Jahren Mundharmonika zu spielen und spielte bereits mit 13 im
Trio seines Vaters mit, später dann bei Jerry Murad's Harmonicats sowie mit verschiedenen Jazzmusikern im New-Yorker Raum. Fühlt sich nicht
allein von Toots Thielemans und Jerry Murad beeinflusst, sondern auch von
Charlie Parker, Miles Davis, Chet Baker und Sängern wie Frank Sinatra und
Tony Bennett. | Diskographie: Chris Bauer: Now's The Time
Chris Bauer: Selections from the Sinatra Songbook
Chris Bauer and Friends: How High The Moon
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 | Herbert "Herb" Berger:*1969 in Salzburg (A), studierte Saxophon und Arrangement am Konservatorium in
Wien, das er mit Auszeichnung abschloss. Er hatte bereits mit zahlreichen
Größen des Musikgeschäfts wie Ray Charles, Jon Hendricks, Kurt Elling, Herb
Ellis, Ray Anderson, James Morrison, Barbara Dennerlein, Bobby Shew, Jimmy
Guiffre und John Hammond zusammen gespielt, bevor er sich 2006 der chromatischen
Mundharmonika zuwandte, die er im Stile von Toots Thielemans spielt und genau so virtuos einsetzt. Weil er auch noch Klarinette und Flöte
spielt, in mehreren Bigbands sowie an mehreren Theatern und im Fernsehen
mitwirkt, gilt Herb Berger als einer der vielseitigsten Musiker Österreichs. | Diskographie: Herb Berger: The Bitter End (2010)
Willi Resetarits & Sabina Hank: Abendlieder (2008)
Willi Resetarits & Stubnblues Allstars: No so vü (2009)
Jazz Bigband Graz: Electric Poetry & Lo-Fi Cookies (2008)
Sabina Hank: Music in a Mirror (2004)
T.C. Pfeiler: Herb Ellis meets T.C. Pfeiler
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 | Pat Bergeson: *11. 3. 1961 in Illinois, lebt in Nashville (Tennessee, USA) und spielt außer
Gitarre
auch diatonische und chromatische Mundharmonika sowie Bass-Mundharmonika, und
das nicht etwa im Country-Stil, wie man bei dem Ort erwarten würde, sondern
Jazz. Er hat an der New-Yorker William Patterson University Jazz studiert. Er
war bereits mit zahlreichen Jazz-Größen im Studio, darunter Bill Frisell, Bill
Evans und Chuck Loeb. Außerdem hat er in mehreren Film-Sountracks mitgewirkt.
Pat Bergeson unterrichtet auch und ist Endorser für Seydel-Mundharmonikas. | Diskographie: Wegen der umfangreichen Diskographie sei auf die betreffende website verwiesen. | | "Blues Birdhead": Siehe James Simons | |
 | Matthias Bröde: Studierte an der Musikhochschule Karlsruhe und arbeitete als Dozent für
Jazz-Klavier an der Universität Duisburg; spielte u. a. in der
SDR-Bigband. Beherrscht die chromatische Mundharmonika virtuos und stilsicher;
komponiert auch. Toots Thielemans und Richard Hunter zeigten sich von seinem Spiel beeindruckt. | Diskographie: Matthias Bröde feat. Wolfgang Engstfeld: European Faces, Edition Collage/ Georg Löffler Musikverlag 517-2 (1999) |
 | Jens Bunge: *24. 9. 1963 in Brilon (D), lebt in Frankenthal und ist im Hauptberuf Pfarrer
an einer Berufsschule. Kam als 18-jähriger zur chromatischen
Mundharmonika, zum Jazz schließlich über Aufnahmen von Toots Thielemans, in dessen Stil er auch selbst spielt. Trat bereits auf allen fünf
Kontinenten auf. Komponiert viel und unterrichtet auch; Auftritte außer
mit seinem Quartett/Quintett/Sextett auch im Duo mit dem Gitarristen Uli
Wagner. | Diskographie: Jens Bunge: Harmonicology (1991, nur noch Restexemplare direkt bei J. Bunge erhältlich); Jens Bunge & Quintett: It's A Beautiful World, Mons Music 200 200 (1994); Jens Bunge & Sextett: With All My Heart, yvp music 3060 CD (1996); Jens Bunge: Meet You In Chicago, Jazz4ever Records (2000) Jens Bunge und Uli Wagner: Auf eigenen Füßen, Palatina Viva (2001) |
 | Sébastien Charlier: lebt in Frankreich und spielt außer diatonischer Mundharmonika auch
Banjo und ein elektronisches Blasinstrument. Aufgrund seiner perfekten
Overbending -Technik klingt seine Mundharmonika wie die Geige von Stephane
Grappelli, ein
Eindruck, der sicher noch durch die Tatsache verstärkt wird, dass sein
Partner an der Gitarre wie Django Reinhardt spielt. Beide spielen mit
großer Präzision und höchster Virtuosität. | Diskographie: Nicolas Espinasse - Sébastien Charlier: impasse des mousserons, Eigenverlag; Nicolas Espinasse - Sébastien Charlier: standards ; Sébastien Charlier: Harmo Jazz (Lehr-Video) Sébastien Charlier - Nicolas Espinasse: Just Jazz (1999) Diese CD ist nicht käuflich zu erwerben, sondern man kann sie selbst
brennen, indem man die Titel von der Website www.2beaware.com herunterlädt. |
 | Thierry Crommen: Belgien; spielt seit 1987 professionell, nachdem er in Liège in
Psychologie diplomiert hatte, meist im Duo mit dem Gitarristen Jacques Stotzem.
Er beherrscht die chromatische wie die diatonische Mundharmonika (Bluesharp)
gleichermaßen meisterlich. Als Autodidakt hat er sich eine ausgefeilte
Technik angeeignet, die es ihm erlaubt, in verschiedenen musikalischen Stilen
zu spielen. Er begleitet auch regelmäßig den Sänger Michel
Fugain und hat in Film- und Fernseh-Soundtracks mitgewirkt sowie beim Sound des
Playstation-Spiels Lucky Luke (1998). Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert und unterrichtet er auch
und arbeitet als Studiomusiker. | Diskographie: Thierry Crommen: PAYSAGES ACOUSTIQUES (1994); Mac Rahl: ATTITUDE (1997); Jacques Stotzem / Thierry Crommen: Different Ways, Acoustic Music Records (1997); Jacques Stotzem: Fingerprint, Acoustic Music Records (1997); Charly Vetro: OSMOSE (1998); Jacques Stotzem: Connections, Acoustic Music Records (1999); Thierry Crommen: La Nouvelle Donne, Home Records (2004); Shlomit: in the mood for love, Shir Production 3369-2 (2005); |
| Chuck Darling: Mundharmonikaspieler, der wohl in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts
Aufnahmen gemacht hat, von denen ich allerdings keine finden konnte. Soll sich
stilistisch aus der Ragtime-Richtung dem Jazz genähert haben. |
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 | Hermine Deurloo: * in Amsterdam (NL). Wurde angeblich von Toots Thielemans bereits als "seine weibliche Nachfolgerin" bezeichnet - das sagt
eigentlich schon alles. Spielt außer chromatischer Mundharmonika auch
Tenorsaxophon, z. B. im Willem Breuker Kollektief. | Diskographie: Ricardo Insunza & Hermine Deurloo: Sozinhos, Esdonk Productions JBTD 9719 (1997); Hermine Deurloo, Jean Louis van Dam, Ben Janssen, John Engels: I Say Jazz, I Say Music ISCD 2001 (1998); |
 | Wim Dijkgraaf: * 4. 10. 1970 in den Niederlanden. Seit seinem neunzehnten Lebensjahr erkundet
er die Möglichkeiten und Techniken der chromatischen Mundharmonika.
Während er sein Spiel kontinuierlich verbesserte, suchte er systematisch
nach der für seine Art von Musik besten Haltung, dem schönsten Ton,
dem optimalen Timing und der angemessensten Phrasierung. Dies führte ihn
zu zahlreichen technischen Veränderungen an der chromatischen
Standard-Mundharmonika. Eine davon ist der federlose Schieber, der ihm eine
perfekte Haltung und volle Kontrolle über sein Instrument ermöglicht. Douglas Tate lobt seinen Ton und seine Technik, Winslow Yerxa stellt ihn auf
eine Stufe mit Mike Turk und Hendrik Meurkens. Wim Dijkgraaf spielt auch die MIDI-Mundharmonika Millioniser 2000. Er ist aber nicht nur ein Jazz-Musiker. Am "Brabants Conservatorium"
(Tilburg, Holland) studierte er Komposition bei dem rumänischen
Komponisten Alexandru Hrisanide. Er schreibt hauptsächlich
zeitgenössische Musik für kleine klassische Besetzungen. Von 1997 bis 2002 unterbrach er seine Aktivitäten auf der Mundharmonika
vollständig. Während dieser Zeit studierte er brasilianische Musik
und die brasilianische Gitarre. Im Januar 2003 begegnete er dem brasilianischen
Gitarristen Roger Moraes, der ihn drängte, seinem Ensemble beizutreten.
Seit dem tritt er regelmäßig auf und spielt brasilianische Musik auf
der Mundharmonika.
| Diskographie: Wim Dijkgraaf: Introducing Wim Dijkgraaf ; Live at Bourbon Street 19/10/95; Wim Dijkgraaf & the Jazz Exprezz: The 'A' Train |
 | Maurício Einhorn: *1932 Rio de Janeiro, lebt auch jetzt dort. Spielte zunächst im Stile von
Borrah Minevitch (» Brasilian Rascals «), bevor er zur Bossa-Nova-Welle bei- und sie ihn nach oben trug. Zahlreiche
Kompositionen sowie Aufnahmen als Studiomusiker mit vielen nord- und
südamerikanischen Jazzgrößen. (Siehe auch meinen Artikel über ihn!) | Diskographie: Baden Powell: Tempo Feliz, Polygram/Philips n°848.852-2 (1966); Maurício Einhorn: ME, CLAM n°1.47.404.004 (1979); Mauricio Einhorn & Sebastião Tapajós: Mauricio Einhorn & Sebastião Tapajós, Poligram/Philips n° 821.376-2 (1984); Zimbo Trio / Maurício Einhorn e Seu Trio: CCBB - Centro Cultural Banco do Brasil, Tom Brasil (1993); The Joe Carter Quartet: Um abraço no Rio, Empathy Records (1992/1996); Sebastião Tapajós, Gilson Peranzzetta, Maurício Einhorn e
Paulinho Nogueira: CCBB - Centro Cultural Banco do Brasil, Tom Brasil TB CCBB-6 (1996); Altamiro Carrilho, Maurício Einhorn, Sebastião Tapajós,
Gilson Peranzzetta: Nas Águas do Brasil - O encontro de solistas, ABES AM1009 (1997); Sebastião Tapajós & solistas: SantaRio, Tropical Music 68.802 / BMG Ariola (1999) mauricio einhorn qu4rteto: conversa de amigos vol. I, delira musica (2006) mauricio einhorn qu4rteto: conversa de amigos vol. II, delira musica DL507 (2007) mauricio einhorn: travessuras, delira musica DL515 (2007) |
 | Bruno De Filippi: Italiener; spielt chromatische Mundharmonika im Stile von Toots Thielemans und hat seit Mitte der 50er Jahre bereits mit vielen Größen der
Pop- (u. a. Adriano Celentano, Milva, Angelo Branduardi) und Jazzmusik (u. a.
Louis Armstrong, Lionel Hampton, Gerry Mulligan, Don Friedman)
zusammengearbeitet. | Diskographie: Bruno De Filippi: Energetic Line, MIX Records MX CD 1; Bruno De Filippi - Al S. Tecla: Bruno De Filippi - Al S. Tecla, Bluebell BB-LP 35 (vergriffen); Cat Collins (Pseudonym): Vibration, Vedette VPAS 883 (vergriffen); Bruno De Filippi / Don Friedman Trio: Bruno De Filippi in New York with Don Friedman Trio, Carosello CD 300 576-2; Bruno De Filippi: Lili Marlene, Giants of jazz CD 53291; Different Moods: Suite for harmonica and string quartet , Ariston ARJ 704 (1986); Bruno De Filippi & Gigi Marson: Sweet Jazz From Italy, Jump Record J 0154 (1986); Bruno De Filippi: Portrait in black and white, Solstice SOL 101 (1986); Harmonica, Diremusic FO 102 (1986); Bruno De Filippi / Don Friedman Quartet: You and the night and the music, Carosello CD 300 534-2 (1994); Trio Voyage: Fascinating Rhythm Featuring Bruno de Filippi, Edition Musikat bei Buch Julius JSTCD001 (1994); Lorenzo-Petrocca-Quartett, feat. Bruno de Filippi: Insieme, Edition Musikat bei Buch Julius EMD 95/005 (1995); Bruno De Filippi: You My Love, Giants of jazz CD 53316 (1997) |
 | Michael Fuchs: *1939 in Schmalkalden (Thüringen), aufgewachsen in Dortmund. Hatte dort
Kontakt mit Jazz und lernte zunächst Banjo und Klavier. Von der Mutter
stiebitzte er eine Mundharmonika und spielte erstmal alles mögliche
darauf. Eine 64er Chromonica bekam er mit 16 Jahren. Larry Adler und
Hotcha-Trio waren seine einzigen Hörbeispiele. Studierte Architektur, die
er heute hauptberuflich an der Fachhochschule in Trier unterrichtet.
Gründete mehrmals Jazzbands mit Studenten, worin er zunächst Piano
spielte. Erinnerte sich 1993 seiner Mundharmonikas, die er - nachdem jemand
anderes das Klavier übernommen hat - in der FH-Band ausschließlich spielt. Seine Vorbilder sind auf der Chromatischen Toots Thielemans und auf der Diatonischen sowohl Steve Baker als auch der New-Orleans-Posaunist
Jack Teagarden. | |
 | William Galison: *1958, lebt in New York. Bevorzugt lateinamerikanische Musik. Gelobt wird sein
lyrisch-melodisches Spiel auf der Chromatischen; spielt außerdem noch
Gitarre, Bass, Saxophon und komponiert. | Diskographie: Christy Baron: I Thought About You, CHESKY JD152; William Galison-Mulo Francel Group: Midnight Sun, EC508-2; William Galison: Overjoyed, Polygram; William Galison: Calling You, Polygram Stephan Eppinger And Friends: Feat. William Galison, Eppiversum |
 | PT Gazell: *1953, lebt in Kingston Springs, Tennessee (USA). Spielte zunächst Bluegrass,
hörte für 15 Jahre ganz auf, und wandte sich dann dem Jazz zu, für den er auf
einer halbventilierten Bluesharp durch Bending alle chromatischen Töne erzeugt. | Diskographie: (Bluegrass:) P T Gazell: Pace Yourself, P.T. Gazell (2004) (Jazz:) P T Gazell & the Side Effects: Swingin' Easy... Hittin' Hard, Miss Max Records (2005) |
 | Max "Geldray" van Gelder: *1916, Amsterdam (NL), 2. 10. 2004, lebte zuletzt in Palm Springs, CA
(USA). Kam mit sechzehn zur
chromatischen Mundharmonika, als er sich wegen eines Gewitters in ein
Musikgeschäft geflüchtet hatte. Gründete zunächst eine
Harmonika-Band und wandte sich dann dem Jazz zu. Spielte in Westeuropa, u. a.
mit Django Reinhardt, begründete in England die Goon Show mit und übersiedelte später in die USA, wo er im Wechsel mit
Engagements als Musiker in allen möglichen Berufen arbeitete, zuletzt als
Krankenpfleger. | Diskographie: Max Geldray: Limehouse Blues, Swing (F) 49 (1939); Max Geldray: Mouth Organ Swing No 1, Swing (F) 49 (1939); The Max Geldray Quartet: On The Sunny Side of The Street, Decca (E) F7626 (1940); The Max Geldray Quartet: Blues, Agram AJ 8002 (1940); The Max Geldray Quartet: I got Rhythm, Decca (E) F7736 (1940); The Max Geldray Quartet: My Melancholy Baby, Max Geldray: Truckin', Victory (B) 9026 (1946); Max Geldray: I Can't Get Started, The Max Geldray Quartet with Annie Xhofleer: Ain't She Sweet, Victory (B) 9054 (1946); The Max Geldray Quartet with Annie Xhofleer: There I've Said It Again, Victory (B) 9053 (1946); The Max Geldray Quartet with Annie Xhofleer: Nancy, The Max Geldray Quartet with Annie Xhofleer: Sleepy Town Train, Victory (B) 9054 (1946); Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: Once In Love With Amy, Parlophone GEP 8764 (1959); Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: Crazy Rhythm, Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: It's Only a Paper Moon, Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: Our Love Is Here To Stay, Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: Chérie, Max Geldray with orch.cond. by Wally Stott: Duke's Joke. |
 | Billy Gibson: geb. in Clinton, Mississippi (USA); griff schon in jungen Jahren zur
Mundharmonika, ging später nach Clarksdale (Mississippi) und Memphis
(Tennessee), um Blues (diatonisch) zu spielen. Dort lernte er Pete Pedersen kennen, bei dem er lernte, Jazz auf der chromatischen Mundharmonika zu spielen.
Er ist endorser für Hohner-Mundharmonikas und gewann bereits mehrere Preise. |
Diskographie: Billy Gibson: In a Memphis Tone, Inside Sounds (2004) Billy Gibson: The Nearness of You, Inside Sounds (2001) Billy Gibson: Billy Gibson, North Magnolia Music Co. (1996) Michael Burks: I Smell Smoke, Alligator (2003) Junkyardmen: Keep On Workin', Inside Sounds (1999) Junkyardmen: Scrapheap full of Blues, Inside Sounds (1998) McCarty-Hite Project: Weekend in Memphis, Inside Sounds (2001) Goin' Down South (Blues Sampler), Inside Sounds (2001) Bobby Little: Problem Solver, Highland Records (2003) Goin' Down South Again (Blues Sampler), Inside Sounds (2004) David Bowen: Where There's A Will There's A Way, Dalabow Records (2000) Deborah Coleman: Soft Place to Fall, Blind Pig (2000) CYC: Straight From The Cyndicate, Nu Hafi Music (1997) Robert Allen Parker: Robert Allen Parker, Robert Allen Parker (2003) Kim Richardson: 'Up Until Now, Kim Richardson (2001) |
 | Dieter Goal: *Aalen(?), lebt in Schwäbisch Gmünd. Spielt Tenorsaxophon und
chromatische Mundharmonika im Toots-Stil im Collegium Barbarorum, im Ulmer Jazz-Quintett sowie als Studiomusiker. | Diskographie: Ulmer Jazz-Quintett: Talk For Fun, UJQ Productions (1979); Ulmer Jazz-Quintett: Talk For Fun Again, UJQ Productions (1981) |
 | Eddie Gordon: *7. 10. 1941, lebt in Oakhurst, CA (USA). Wurde schon mit 9 Jahren von Borrah
Minnevich engagiert und spielt seitdem alle Arten von Musik -
einschließlich Jazz - auf allen Arten von Mundharmonikas. Neuerdings
wirbt er für die MIDI-Harmonika Millioniser 2000. | Diskographie: Eddie Gordon & Friends: Eddie Gordon & Friends, Michael F Scott Production (MC) (1983); Eddie Gordon: Eddie Gordon, Gordon Production (MC) (1985); Eddie Gordon & Steve Ono: Harmonicas & Guitars, Gordon/Ono Production (MC) (1995); Steve Ono: Voice Of A Friend, Onomuse Records 17658-0001-2 ( MC, CD) (1996) |
 | "Harmonica Pete" Peter Graber: geb. in Philadelphia (Pensylvania, USA); begann bereits mit fünf Jahren
diatonische und mit 14 Jahren chromatische Mundharmonika zu spielen. Es spielt
alles von Rock bis Pop, von Blues bis Klassik, von Jazz bis Country, von
geistlicher Musik bis zu Eigenkompositionen. Er fühlt sich beeinflusst von
Stevie Wonder, Toots Thielemans, Larry Adler, Jerry Murad and The Harmonicats und Neil Young. | |
 | Enrico Granafei: Italiener, studierte klassische Gitarre am Konservatorium von L'Aquila
(Italien) und Jazz an der Manhattan School of Music, wo er angeblich der
einzige Schüler von Toots Thielemans war. Lebte von 1978 bis in die frühen 1980er Jahre in Deutschland, dann wieder
in Italien, und anschließend in den USA (New York) und betrieb zeitweise einen
Jazzclub in Montclair, New Jersey. Er spielt eine chromatische Mundharmonika,
bei der die Tonumschaltung nicht durch einen Schieber, sondern über ein
leichgängig auf- und abbewegliches Mundstück erzielt wird (Vern Smith's Handsfree Harmonica), was es ihm
ermöglichst, sich auf der Gitarre selbst zu begleiten. Spielte bereits mit
Jazzgrößen wie Marc Johnson, Fred Hersch, Claudio Roditi, John Lee, Eddie Gomez
und Bucky Pizzarelli. | Diskographie: Enrico Granafei: Enrico - nothing but the truth
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 | Dennis Gruenling: Nordamerikanischer Mundharmonikaspieler, der auf diatonischen und
chromatischen Instrumenten Blues und Jazz spielt, und zwar immer eine Oktave
tiefer, als man es gewohnt ist! Man sagt ihm nach, dass seine Harp oft wie ein
Bass-Saxophon klinge, zumal er sich stilistisch eher an Jazz als an
Chicago-Blues orientiert. Er hat bereits mit Leuten wie B.B. King, Snooky
Pryor, John Mayall, Rod Piazza und Mark Hummel auf der Bühne gestanden.
Dennis Gruenling leitet eine eigene Band namens Jump Time, ist ein Experte auf dem Gebiet der Mundharmonika-Verstärkung und baut
Mikrofone selbst, die er auch verkauft. Darüber hinaus ist er als endorser für den customizer Joe Filisko tätig. | Diskographie: Dennis Gruenling & Jump Time: Dennis Gruenling and Jump Time, Backbender Records BBR 701 (1999);
Dennis Gruenling & Jump Time: Up All Night, Backbender Records BBR 702 (2000);
Dennis Gruenling & Jump Time: That's Right!, Backbender Records BBR 703 (2001).
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| "Harmonica Tim": Siehe James Simons | |
 | "Pickboy" David Herzhaft: In Frankreich lebender Bluesharpspieler und Gitarrist, der neben Blues und
Bluegrass auch einen ziemlich abgefahrenen Jazz spielt (Eigenkompositionen). | Diskographie: Eco Duo: Eco Duo |
 | Alfred Hirsch: *1973; geboren und aufgewachsen in Bremen. Studiert Design an
der Kunsthochschule Braunschweig. Begann als 15jähriger mit der Bluesharp.
Experimentierte mit verschiedenen Stimmungen und entdeckte so 1995 die
diatonisch-verminderte Stimmung (diminished). Damit spielt er seitdem Jazz (u.a. Stücke von
Charlie Parker, Miles Davis, John Coltrane) und eigene Kompositionen
(Trip Hop). Weitere Instrumente: Gitarre, Darbuka, Bass. | |
 | Clint Hoover: *1956, lebt in Minneapolis, MN (USA). Kam mit Siebzehn zur Bluesharp,
später erst zur Chromatischen. Studierte zunächst Bildende Kunst, was
ihn dazu inspirierte, auch in der Musik einen ganz eigenen Stil zu entwickeln,
dokumentiert auch in Eigenkompositionen. Nahm Unterricht auf Gitarre und
Altsaxophon sowie Klassik-Harmonika (bei Robert Bonfiglio), lehrt heute selbst
das Mundharmonikaspiel. Spielte außer Jazz auch zahlreiche andere Stile. | Diskographie: Bobby E., Clint Hoover, Jim Chenoweth: The Dream Of The Serpent Dog, Mr. Bipps Records 4620; Steve Haskin, Clint Hoover, Mark Briere: Mississippi Goin' By, SH Productions (Minneapolis) SH0002 |
 | Richard Hunter: Amerikaner, der im Zusammenhang mit Jazz durch sein Lehrbuch Jazz Harp bekannt wurde. Die Ausschnitte aus seinen CDs, die ich gehört habe,
klingen dagegen nach allem Möglichem, nur nicht nach Jazz... | Diskographie: Richard Hunter: The Act Of Being Free in One Act, Upstreet Productions; Richard Hunter: The Second Act Of Free Being, Turtle Hill Productions; Jazz Harp ( Lehrbuch), Oak Publications, NYC (1980) |
 | Julian Jackson: Geboren in Liverpool (GB), lebt in London. Lernte bei James Hughes und Toots Thielemans. Toots bescheinigt dem Spiel seines Schülers "großen Tiefgang,
melodischen Gehalt und Logik." Bisher keine CDs, aber viele Soundtracks. |
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| Ron Kalina: Lebt in Sherman Oaks, CA (USA), spielt chromatische Mundharmonika im New World Harmonica Trio oder allein, indem er sich auf dem Keyboard begleitet. Arbeitet auch als
Studiomusiker. |
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 | Olivier Ker Ourio: geboren 1964 in Paris, aufgewachsen auf Reunion (Indischer Ozean), lebt heute
in Frankreich. Spielt seit 1986 Jazz auf der Chromatischen in der Nachfolge von Toots Thielemans und hat auch schon Aufnahmen mit ihm gemacht sowie mit Jean-Jaques Milteau und Jazzgrößen wie Aldo Romano, André Ceccarelli, Diego Imbert,
Manuel Rocheman, Didier Lockwood und Glenn Ferris. | Diskographie: Olivier Ker Ourio: Central Park Nord, Pee Wee PW 021; Guillaume de Chassy: Rimes, UPC-CODE 608917315821; Veronique Le Berre: My One And Only Love, Pee Wee PW 006; Olivier Ker Ourio: Oté L'ancêtre, Pee Wee (1999) Olivier Ker Ourio: A Ride with the Wind, Naïve (2001) Olivier Ker Ourio, Danyel Waro: Sominnkér, Cobalt (2003) Olivier Ker Ourio, Ralph Towner, Heiri Kaenzig: SIROKO, e-motive records (2005) Olivier Ker Ourio: OVERSEA, Dreyfus Jazz FDM 46050 369122 (2007) |
| Wilbert Kirk: War eigentlich der Schlagzeuger der Band des bekannten New-Orleans-Posaunisten
Wilbur De Paris und soll einer der ersten gewesen sein, der mit Jazz auf der
Chromatischen experimentiert hat. Hatte kurzzeitig ein Trio namens Harlemonicats und hat mindestens eine Jazz-Platte aufgenommen, auf der er diatonische und
chromatische Mundharmonika spielt. Auch auf Aufnahmen von Wilbur de Paris ist
er zu hören. | Diskographie: Wilbur de Paris: At Symphony Hall, Atlantic 1253; |
| Oscar Klein:*1930 in Graz (A), 2060 in Plüderhausen (D), wo er zuletzt lebte.
Spielte von Hause aus hauptsächlich Trompete,
aber auch diverse andere Instrumente einschließlich Bluesharp;
hervorragender Entertainer.
Arbeitete mit vielen Größen des Jazz zusammen, darunter Fatty George, Joe
Zawinul, Isla Eckinger, Albert Nicholas, Joe Turner, Cootie Williams, Joe
Venuti, Charly Antolini, Barbara Dennerlein, Romano Mussolini, Lionel Hampton,
Roy Eldridge, Earl Hines, Bud Freeman, Wild Bill Davison, Peanuts Hucko, Ralph
Sutton, Emil Mangelsdorff, Dexter Gordon, Slide Hampton, Fritz Pauer und Jimmy
Woode. Ich habe ihn live gehört und besitze einen
Radiomitschnitt von ihm, wo er Harp spielt, ob aber die rechts genannten CDs
Harp-Aufnahmen enthalten, weiß ich nicht. | Diskographie: Oscar Klein / Jerry Ricks: Blues Panorama, Koch (1988); Oscar Klein / Charlie Antolini / Romano Mussolini: Timeless Blue, Timeless Records (1996); Oscar Klein: Oscar Klein's Jazz Show, Jazzpoint (1997) |
 | Peter "Kniri" Knaus: *3. 3. 1945 in Aarau (CH), spielt seit 1960 in vielen verschiedenen
Ensembles, darunter die Herb Miller Jazz Band, die Bourbonstreet Jazzband sowie
"Pfuri, Gorps und Kniri". Er ist in vielen Stilen, angefangen beim Blues über
den New-Orleans-Jazz und Swing bis zum Blues-Rock zu Hause. Seit 1965 setzt er
neben
der Posaune auch die Bluesharp ein (Lieblingsmusiker Sonny Boy Williamson),
seit 1990 das Cajun-Akkordeon, eine diatonische Handharmonika. Für diese
entwickelte er 2003 eine neue Stimmung ("Kniri Tuning 221"), die er auch auf die Bluesharp übertrug. | Diskographie (nur Aufnahmen, auf denen Kniri auch Bluesharp spielt): Herb Miller Jazz Band: Let The Good Times Roll, Jazz Elite Special CD 73666
(2004); Bourbonstreet Jazzband: parade@bourbonstreet,Jazz Elite Special ES 73742
(2007); |
 | Beata Kossowska: Ursprünglich aus Warschau (PL), lebt jetzt in Deutschland und spielt auf der
Bluesharp einen völlig abgefahrenen
Ethno-Jazz-Rock, singt und tanzt. | Diskographie: Beata Kossowska und LeBlue: Zagroda (The Farm), Fonosfera MNSCD 1057 (2002); |
 | Isabella Krapf: *27. 10. 1977 in Wien (Österreich), erhielt schon früh Unterricht im
Klavierspielen. Später erlernte sie noch andere Instrumente. Das einzige
Instrument, das sie autodidaktisch erlernte, war die chromatische
Mundharmonika. Nach der Matura (Abitur) widmete sie sich ganz diesem Instrument
indem sie unterrichtete, Konzerte gab und sich mit der Geschichte befasste. Im
Jahr 2001 begann sie für den Harmonica Educator (Ohio) zu forschen und zu schreiben. Mit ihren Projekten auf dem Gebiet der
Mundharmonika versucht Isabella Krapf der Mundharmonika in der musikalischen
Welt wieder einen großen Stellenwert zu geben. Sie spielt neben Jazz
(ausschließlich Swing) auch Klassik und anspruchsvolle
Unterhaltungsmusik. Seit 2009 unterrichtet Isabella Krapf chromatische
Mundharmonika und Concertina an der Universität für Musik und Darstellende
Kunst Wien. | Diskographie: Harmonica Beat: Meet The Mallets, H.S.Records (2003); Jobella: Under The Bridge, Rolli Records 050401; Das Isabella Krapf Quartett : Viva Harmonica, H.S. Records Nr. H0110033; |
 | Bart Leczycki (Bartosz £êczycki): lebt in Polen. Eigentlich studierter Soziologe, unterrichtet er diatonische
und chromatische
Mundharmonika und gibt workshops auch für Behinderte. Er spielt in mehreren Gruppen mit und hat ein
eigenes Jazz-Quartett. Die Overbending-Technik beherrscht er fließend und
setzt sie gekonnt in seinen
Interpretationen und Improvisationen ein. Neben Jazz spielt er auch Blues,
Funk, Country & Western, Klassik, Hard Rock und Irish Folk. Als seine
wichtigsten Einflüsse nennt er Howard Levy, J. J. Milteau, Carlos del
Junco, William Clarke, Gary Primich, Dennis Gruenling, Toots Thielemans, Chet
Baker, Stan Getz und Ben Webster. | |
 | Charles Leighton: *1921, spielte bei den Philharmonicas und bei den Cappy Barra Harmonica Gentlemen, deren Programme aus Bigband-Nummern bestanden, bevor er nach dem zweiten
Weltkrieg eine bescheidene Solokarriere mit Jazz auf der Chromatischen begann.
Wurde dann zunächst Studiomusiker, später Tontechniker mit eigenem
Studio. Sein Sound und sein geschmackvolles Spiel wird von vielen gelobt und -
obwohl es im traditionellen Jazz verwurzelt ist - sogar mit Toots Thielemans ' verglichen. Dennoch existieren wohl nur wenige Aufnahmen. Hat sich seit 1980
im Wesentlichen der klassischen Musik zugewandt. | Diskographie: Charles Leighton: Angel Eyes, Mega Mouth Records; |
| Don Les: *1914 in Lorain, Ohio, spielte zunächst bei Borrah Minevitch. Entdeckte
wie Howard Levy die Technik der Overbends (auch Overblows genannt), wurde jedoch erst einmal
bekannt als Bass-Harmonikaspieler von Jerry Murads Harmonicats, gründete später eine eigene Gruppe gleichen Namens, bevor er als
Solist hervortrat. Spielt seitdem meist im Duo mit Mo Vint, der gleichzeitig
Akkord-Harmonika und Pedal-Bass bedient. Platten von ihm habe ich nicht
auftreiben können, aber es sind ein paar Aufnahmen des genannten Duos auf
der CD "World Harmonica Festival Yokohama 95". |
|
 | Howard Levy: *1951 New York City, lebt in Chicago. Hat die Technik der Overbends (auch
Overblows genannt) - wenn auch nicht als erster - entdeckt, die es
ermöglicht, durch eine
geschickte Atemtechnik auf einer diatonischen Mundharmonika (Bluesharp) alle
chromatischen Töne zu spielen (siehe auch Harmonica Player Nr. 3). Spielt neben Mundharmonika noch zahlreiche andere Instrumente,
insbesondere Piano, und außer Jazz noch zahlreiche andere Stile,
insbesondere Weltmusik (internationale ethnische Musik mit Improvisation).
Nicht bei allen der in der Diskographie genannten Aufnahmen kann ich
garantieren, dass es sich um Harp-Jazz handelt. | Diskographie: Chuck Mangione: Save Tonight For Me, A&M (1984); Paquito D'Rivera: Explosion, Cbs (1986); Howard Levy: Harmonica Jazz , Tall Thin Records TTR101 (1986); Word Jazz: Grandson Of Word Jazz, Snail (1988); Word Jazz: Triple Talk , Snail (1990); Bela Fleck &The Flecktones: Bela Fleck And The Flecktones, Warner Bros (1990); Bela Fleck &The Flecktones: The Flight Of The Cosmic Hippo , Warner Bros (1991); Word Jazz: Devout Catalyst Grateful Dead, (1992); Hal Willner: Weird Nightmare (Music of Charles Mingus), Capitol (1992); Bela Fleck &The Flecktones: UfotofU, Warner Bros (1992); Paul Wertico: The Yin and The Yout, Intuition Records (1993); Spyrogyra: Dreams Beyond Control, Grp (1993); Holly Cole: Don't Smoke In Bed, Blue Note (1993); Jon Weber: Jazz Wagon, IMI Records (1993); Ben Sidran: Life's a Lesson, Go Jazz Records (1993); Word Jazz: Upper Limbo , Grateful Dead (1993); Peter Kater: Pursuit Of Happiness , Silver Wave (1994); Joanie Pallatto: Who Wrote This Song?, Southport (1994); Whatever Swings: Henry Shapiro, Big Shot Records (1994); April Aloisio: Brasilian Heart, Southport (1994); Trio Globo: Trio Globo , Silver Wave (1994); Michael Reissler: Momentum Mobile, Enja (1994); Rabih Abou-Khalil: The Sultans Picnic, Enja ENJ-8078 2 (1994); Trio Globo: Carnival Of Souls , (1995); Holly Cole: Temptation , Blue Note (1995); Carmen Cuesta: One Kiss, Bean Bag (1996); Bela Fleck &The Flecktones: Live Art, Warner Bros (1996); Howard Levy, Mark Nauseef, Miroslav Tadic: The Old Country, M.A. (1996); Ben Sidran: Mr. P's Shuffle , Go Jazz Records (1996); Jeff Klepper: In This Place (Jewish Music), Empty Chair Records (1997); Eugene Friesen: The Song of Rivers, NETM Records (1997); Rabih Abou-Khalil: Odd Times, Enja ENJ-9330 2 (1997); Lisa Lauren: What Comes Around, Planet Jazz Records (1998); Word Jazz: Ken Nordine ; John Darnall: Brazilian Dreams , Unison V80472; [Trio Globo has a tune on this compilation]: A Winter Celebration, Silver Wave Anthony Molinaro / Howard Levy: Live , Nineteeneight 1003 (2003); |
 | Lars-Luis Linek: *1955 in Hamburg und noch dort lebend; wohl gefragtester deutscher
Studiomusiker, was die Mundharmonika angeht. Spielt neben der diatonischen Harp
(mit allen Overbends ) noch diverse andere Instrumente (u. a. Akkordeon /
Bandoneon, Steel Drums ) und ist in allen Stilen zu Hause. Wenige Platten unter eigenem Namen. | Diskographie: Lars-Luis Linek: Anything Can Happen, Pastels/The International Music Company 20.1799-PA (1998); Jazz Blues Swing, SELECTED SOUND (1998); Latin Jazz Blues, SELECTED SOUND (1999) |
 | Christa 'LiP' Linnepe: wohnhaft bei München, spielt die chromatische Mundharmonika seit ca.
1996 - autodidaktisch
erlernt. Favourite music ist der Jazz, bisher Standards und Bossa. Seit 2002
Zusammenspiel mit einem Gitarristen.
Seit Ende 2003 Aufbau und Leitung des Mundharmonika-Orchesters
München, kurz "MOM".
Seit September 2004 ist sie Mitglied im Münchner Jazzquintett "Hot Club de Luxe", einer Besetzung um Peter Möltgen (Tuba).
Diese Gruppe lehnt sich an die klassische Hotclub-Besetzung (Geige, 3
Gitarren, Kontrabaß) an, ersetzt jedoch den Kontrabaß durch eine
Tuba und die
Geige durch die chromatische Mundharmonika. Damit entsteht ein ganz besonderer
Sound! | |
 | Larry Logan: In den USA lebender "Irish Humorist", der auf der chromatischen Mundharmonika neben viel Klassik auch ein wenig Jazz
spielt. | Diskographie: Larry Logan: Souvenirs ; Classical Harmonicist ; Live In Concert |
 | Karl Madis: geboren 1959 in Tallinn, Estland. Er gehört mit seiner Band KARAVAN zu
den populärsten Musikern Estlands und spielt außer Mundharmonika
auch Saxophon und Gitarre und singt. | Diskographie: Karl Madis: BON VOYAGE! HEAD TEED (1997) Karl Madis: SOUND FROM THE SEE LAHE MUUSIKA (2001) Karl Madis: DANCES IN THE RAIN TANTSUD VIHMAS (2002) Karavan: KARAVAN Vol.1 Karavan: KARAVAN Vol.2 Karavan: MERRY CHRISTMAS KAUNEID JÕULE Karavan: THE SONGS OF RAIMOND VALGRE RAIMOND VALGRE LAULE Karavan: ONLY ONE AINULT ÜKS Karavan: THE COLLECTIONS POPURIID Karavan: THE SONGS OF AGU TAMMEORG AGU TAMMEORU LAULUD |
 | Grégoire Maret: geboren in der Schweiz, spielte bereits mit Jazz-Größen wie Steve
Coleman, Ravi Coltrane, Yosuke Inoue, David Sanborn und Jacky Terrasson | Diskographie: Steve Coleman and Five Elements: THE ASCENSION TO LIGHT, M-Base Concepts Jacky Terrasson: A Paris, Christian Pégand Productions Eishin Nose: Here now hear Andy Milne: DAPP THOERY - Y'all Just Don't Know, Concord Records (2003) |
 | Damien Masterson: * 1970 in Berkeley, CA (USA). Wuchs in Kinderheimen auf und geriet schon mit
12 Jahren in die Alkohol- und Drogenszene. Begann mit 14 Mundharmonika zu
spielen, zunächst im Stile der großen Bluesharper. Nahm ab 15
Musikunterricht und bekam mit 16 ein Saxophon. Mit 18 hatte er dann die Drogen
überwunden und ging für einige Zeit nach Brasilien, wo er seinen Stil
wechselte und u. a. Unterricht bei Maurício Einhorn nahm. Später besuchte er oft Kuba und bezog die dortige Musik in seinen
Stil - tanzbaren, brasilianisch geprägten Jazz-Funk - mit ein. | Diskographie: rad.: Higher Plane, 7Bridges Recordings (1997) Damien Masterson: Intercambio, Good Omen Productions (2000) Damien Masterson: Cubacambio, Good Omen Productions (2000) |
 | Berthold Matschat: * in Göttingen; im Alter von 5 Jahren bekam er schon Klavierunterricht,
später
kamen Cello, Gitarre und Mundharmonika hinzu. Nach dem Abitur ging er an die
renommierte Musikhochschule in Köln und studierte dort Klavier
sowie Komposition und Arrangement. Seither spielt er live im Studio mit vielen
bekannten Künstlern zusammen: Shirley Bassey und Al Martino zählen
ebenso dazu wie Heino, Paul Kuhn, Peter Kraus und Howard Carpendale. | Diskographie: Peter Fessler: Signatures Peter Fessler: Colours of my mind Willy Ketzer Trio feat. Berthold Matschat: Moguntia Jazz, bpa records (1998) Willy Ketzer Trio feat. Berthold Matschat: Cologne Jazz N° 1, bpa records (1996) Café du Sport: 2nd service, Minor Music Records Ulla van Daelen: Metharphosis |
 | Laurent Maur: geboren 1970 in Paris, beginnt mit 17 Jahren zunächst in verschiedenen
Blues- und Rockgruppen zu spielen, bevor er mit 22 den Jazz für sich
entdeckt. Beginnt 1994 in Paris am C.I.M. zu studieren. Spielt in diversen
Gruppen vom Musette-Swing über Latin bis zum Bigband-Sound. Spielte
bereits auf mehreren Tonträgern mit und nahm eine CD unter eigenem Namen
auf. Weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. | Diskographie: Lauret Maur / Do Harson: Mano a Mano, Cristal Production (2002) |
 | Dave (David) McKelvy: spielt chromatische Mundharmonika und kann in den USA oft im Radio und
Fernsehen sowie in Soundtracks gehört werden. Er hat u. a. bereits mit
Terrence Blanchard Aufnahmen gemacht. Er hat auch ein eigenes
Mundharmonika-Trio, in dem Danny Wilson den Bass spielt. Sogar mit diesem Trio
schafft er es, Jazz (aber nicht nur Jazz) zu spielen. | |
 | Joe Messina: War zunächst Gitarrist in Chicago, bevor er ein Buch über
Jazz-Intervall-Übungen schrieb. Griff dann zur Chromatic, um seine neue
Herangehensweise zu demonstrieren, was in einer CD resultierte. | Diskographie: Joe Messina: Messina Madness, Seminar records, 313-526-3218 |
 | Hendrik Meurkens: geboren in Hamburg, lebt heute in New York. Bevorzugt lateinamerikanische
Rhythmen und meistert auch die rasantesten Tempi. Spielt außer
chromatischer Mundharmonika auch Vibraphon. Hat schon mit zahlreichen
Jazz-Größen gespielt, darunter Paquito D'Rivera, Claudio
Roditi, Herb Ellis und Mundell Lowe. | Diskographie: Hendrik Meurkens: Samba Importado, L+R Records LR CD-5016 (1989); Sambahia, CONCORD PICANTE CCD-4474 (1991); Clear of Clouds, Concord Jazz 4531 (1992); View from Manhattan, Concord Jazz (1993); Slidin', Concord Jazz 4628 (1994); October Colors, Concord Jazz 4670 (1995); Poema Brasileiro, Concord Jazz 4728 (1996) BURNIN' with Herb Ellis,
Acoustic Music 319.1164.242 (1998) MUNDELL'S MOODS with Mundell Lowe,
Nagel-Heyer CD 065 (2000) |
 | Tino Michael: hauptberuflicher Musiker aus Leipzig, begann 1981 nach einer klassischen
Klavierausbildung autodidaktisch das Spiel auf der diatonischen Mundharmonika.
Er nahm erfolgreich an internationalen Harmonika-Festivals teil und gewann 1997
beim World Harmonika Festival den zweiten Preis. Aufgrund einer eigenen Spieltechnik gehört er heute zu
den
wenigen in der Welt, die auf der Blues-Harp vollständig chromatisch
spielen.
Das ermöglicht ihm, die Blues-Harp in Bereichen wie Jazz und Klassik
einzusetzen. | |
 | Jean-Jacques Milteau, * 17. 4. 1950 in Paris, entdeckt 1965 die Mundharmonika
für sich, wird 1977 Profi; einer der bekanntesten französischen
Mundharmonikaspieler; spielt hauptsächlich Blues, aber auch etwas Jazz. | Diskographie: Les Primitifs Du Futur: Trop De Routes Trop De Trains, Frémeaux Et Associés (1994) |
| John O'Brian: Über ihn ist nicht viel mehr bekannt, als dass er lange vor Howard Levy die Overbends (Overblows) entdeckt und auf das Spielen von Jazz angewandt
haben soll. |
|
 | Richard Österreicher:* 1932 in Wien als Sohn eines Musiklehrers. Studierte Klavier und Gitarre am
Konservatorium in Wien, ab 1958 Berufsmusiker mit eigener Combo. Seit 1967
Studiogitarrist und Arrangeur beim Österreichischen Rundfunk (ORF), dessen
Bigband er ab 1976 leitete. Gründete 1981 die
Richard-Österreicher-Bigband. Trat als Mundharmonikasolist mit
internationalen Größen des Jazz auf, z. B. Herb Ellis, Fritz
Pauer, Paul Kuhn, Peter Herbolzheimer und Art Farmer. |
Diskographie: Bienert/Breinschmid/Österreicher: A Night In Jazzland Jive Music CIPA-3017-2
|
| Olivier Ker Ourio siehe Ker Ourio, Olivier |
|
 | Tollak Ollestad: geb. in Seward, Alaska, Amerikaner norwegischer Abstammung. Begeisterte sich
als Schüler für Soul, Rhythm & Blues und ... Stevie Wonder (den
besten Mundharmonkaspieler des Pop). Später "verfiel" er
vollkommen dem Blues, begab sich aber bald auf die Suche nach neuen
Klängen. Er lernte dann Jazz-Piano zu spielen und übertrug dies auf
die Mundharmonika, worin er von einer progressiven Musiklehrerin
unterstützt wurde. Bald griff er auch nach der Gitarre und entdeckte seine
Singstimme. Er spielte bereits im Radio und in den Soundtracks von
Fernsehserien sowie mit zahlreichen bekannten Musikern wie Natalie Cole, Al
Jarreau, Earth, Wind, and Fire und Dave Grusin. | Diskographie: Natalie Cole: Ask a Woman Who Knows
Al Jarreau: Tomorrow Today
Earth, Wind and Fire: The Promise
Brian McKnight: Bethlehem
Bebe Winans: Live And Up Close
Gino Vanelli: Yonder Tree
Dave Grusin: Two For The Road
Billy Idol: Best Of
Christopher Cross: Walking In Avalon
Brenda Russell: Soul Talkin
John Tesh: Avalon
Tollak Ollestad: Walk The Earth (2004) |
| Dave Packer: Über diesen Chromatic- und Keyboard-Spieler ist nur bekannt, dass er
angeblich aus Großbritannien stammen und in Asien (Hongkong?) leben oder
gelebt haben soll. | Diskographie: Dave Packer: Images of the East, Tao (1987) |
 | Alexander Paclin: Junger russischer Mundharmonikaspieler, der die Bluesharp voll chromatisch
spielt. |
|
 | "Amalgamated" Pete Pedersen: * 1925 in Chicago, 15. 5. 2002 in Memphis, Tennessee. Wuchs an
der Westside von Chicago auf und gründete schon mit zwölf Jahren eine
erste Mundharmonikagruppe, wurde durch Jerry Murad auf die Chromatische
aufmerksam, spielte dann bei Borrah Minevitch. Später bildete er mit
Fuzzy Feldman ein Duo, The Harmonaires. Pete Pedersen schrieb die meisten Arrangements für das erfolgreichste
Mundharmonikatrio aller Zeiten, Jerry Murads Harmonicats. Später arbeitete Pete Petersen in Memphis/Tennessee als Produzent und
Arrangeur. | Diskographie: Pete Pedersen: Groovin' High Pete Pedersen: Some of These Days & Some of Those Days (2001) |
 | "Mr. Bloe" Harry Pitch: Brite mit einer über fünfzigjährigen Karriere als
Mundharmonikaspieler in allen Stilrichtungen, insbesondere auch Jazz. Spielte
viel als Studio- und Filmmusiker sowie im Fernsehen und leitete eine eigene
Bigband. Hatte 1970 einen Überraschungshit mit "Groovin' With Mr.
Bloe".
| Diskographie: Harry Pitch: Bossa Meets Ballads, HARU Mucic |
 | Jerry Portnoy: geb. 1943 in Chicago (USA), lebt jetzt unweit von Boston (Massachusetts).
Versuchte sich mit 25 an mehreren Instrumenten und blieb bei der Mundharmonika.
Nur fünf Jahre später spielte er bereits bei Muddy Waters, bei dem er
sechs Jahre blieb. Er spielt hauptsächlich Blues, insbesondere mit Eric
Clapton, aber auch Jazz und ist schon auf diversen Jazz-Festivals in den USA
und Europa aufgetreten. | Diskographie: Jerry Portnoy: Down in the Mood Room, Tiny Town TTCD2011 |
 | Brendan Power: geboren in Neuseeland, lebt seit 1992 in Großbritannien. Erlangte zunächst
weltweite Bekanntheit durch das Spielen von irischer Musik auf der
Mundharmonika, bevor er sich auch als Pop- und Bluesmusiker sowie alscustomizer (Anbieter modifizierter Mundharmonikas) einen Namen machte. War an
vielen Soundtracks von Filmen beteiligt und wirkte in zahlreichen Fernseh- und
Rundfunksendungen mit. Arbeitete mit Größen des Showbusiness wie Sting, James
Galway, Van Morrison, Paul Young, Shirley Bassey und John Williams zusammen.
Seit 2007 ist nun auch eine Jazz-CD von ihm erhältlich, die er auf speziellen
chromatischen Mundharmonikas eingespielt hat, die nur teilweise ventiliert sind
und damit das Bending ermöglichen, was seinem Spiel einen ganz eigenen
Charakter verleiht. Nach eigener Aussage orientierte er sich an Jazzgeigern wie
Stefane Grappelli und Svend Assmussen sowie Roy Eldridge (Trompete) und Lester
Young (Saxophon). | Diskographie: in Arbeit |
 | Klaus Christoph Rohwer: * 1956 in Uetersen (Holstein); lebt in Ulm; arbeitet als Physiker in der
Industrie. Brachte sich das Mundharmonikaspielen selbst bei und kam erst 1992
zum Jazz. Besuchte workshops bei Steve Baker, Didi Neumann, Jens Bunge, Howard Levy, Franz Chmel und Isabella Krapf. Gründete 1996 eine Amateur-Jazzband in Ulm, das heutige DC Jazz Lab. |
|
 | Susan Rosenberg, * in Bosten, MA (USA), begann als Siebenjährige Mundharmonika zu spielen
und wusste schon bald, dass sie das professionell machen wollte. Sie wollte das
Instrument studieren, aber kein Konservatorium und keine Hochschule bot
Mundharmonika als Hauptfach an. Sie studierte etwas anderes und tingelte
derweil durch die Jazzclubs Bostons. Später nahm sie Unterricht in Klassik
auf der Mundharmonika bei Robert Bonfiglio, Cham-Ber Huang und Charles Leighton
sowie an der Juilliard School, studierte Komposition im BMI Jazz Composer's Workshop und erwarb mehrere Preise. Spielt hauptsächlich Klassik, aber auch Jazz
und Pop, singt und komponiert. | Diskographie: Susan Rosenberg: Angel On A Harp, Mega Mouth Records |
 | Freek Schenk: Niederländer, der total "auf Toots macht" (vor allem auch äußerlich; habe ihn mal auf einem
Harmonika-Festival erlebt) und sich gerne als "Toots of the Neth" bezeichnen lässt; ob er wirklich improvisiert, weiß ich nicht.
Spielt auch Bass-Mundharmonika in dem Trio "The Multicats". |
|
 | Chris Schmitt: Bluesharper aus Nürnberg, spielt ab und zu auch Jazz -- z.B. unter dem
Motto "The Classic Harp meets The Blues Harp" im Trio mit dem Extrem-Percussionisten Yogo Pausch und der klassischen
Harfenistin Lilo Kraus.
| |
 | Peter Schmutter: * 1972 in Münster; lebt in Dortmund und studiert dort Informatik. Lernte
ursprünglich Klavier, brachte sich erst ab 1989 Mundharmonika im
Selbststudium bei, singt ausserdem. Auftritte hauptsächlich als
Mundharmonikaspieler, aber auch als Pianist/Keyboarder und Sänger, mit
diversen Gruppen, darunter z. B. Engelbert Wrobel's Swing Society. Spielte bereits mit Jazzgrößen wie Jimmy Woode und Charlie
Antolini und erhielt mehrere Auszeichnungen. | Diskographie: Joscho Stefan: Swing News, Acoustic Music Records 319.1238.242 (2001) |
 | Antonio Serrano: junger spanischer Chromatic-Spieler, der eine große Bandbreite der Stile
abdeckt. Er spielt sowohl Klassik und spanische Volksmusik als auch Blues, Jazz
und Latin, aber immer mit einem unverkennbar spanischen Einschlag, so dass
seine Musik auch gerne als World Music eingeordnet wird. Ist auch als Lehrer tätig. | Diskographie: Antonio Serrano & Joshua Edelman: En el Central, Ingo Musica (1999) George Colligan: Como La Vida Puede Ser, Fresh Sound (2001)
|
| Eddie Shu: eigentlich Edward Shulman, *18. 8. 1918 in New York, 4. 7. 1986 in
Tampa, Florida. Mulitinstrumentalist (u. a. chrom. Mundharm.), Sänger und
Komponist. Begann seine Show-Karriere bei den Cappy Barra Harmonica Gentlemen, trat später mit zahlreichen Jazzgrößen wie George Shearing,
Buddy Rich, Lionel Hampton, Louis Armstrong und Gene Krupa auf, mit dem er die
rechts genannte Platte einspielte. | Diskographie: Eddie Shu with The Gene Krupa Trio: Harmonica Shu Boogie, Columbia |
 | Anselm Sickmann:Jahrgang 1956, lebt in Bonn und arbeitet hauptberuflich als Bibliothekar. Wuchs
mit klassischer Musik auf und fand dann unter anderem über das Hören von Golden
Gate Quartet, Beatles, Ekseption, Creedence Clearwater Revival, John Mayall,
Cream, The Nice, Emerson, Lake & Palmer und John McLaughlin zum Jazz und Blues.
Entdeckte 1986 die Bluesharp für sich und steht damit seit 1997 auf der Bühne. | | | "Blues Birdhead" / "Harmonica Tim" James Simons: Legendärer Harp-Jazzer aus der Frühzeit des Jazz, machte 1929
Aufnahmen auf einer Mundharmonika, die als "Jazzophone" bezeichnet
wurde, für OKEH Records. Sein Stil soll sich an dem der Blechbläser
des New-Orleans-Jazz orientiert haben. | Diskographie: The Bubbling-Over Five: Great Harp Players, 1927-36 , Document Records DOCD-5100 (1929) |
 | Randy Singer: lebt in Süd-Florida (USA) und spielt neben diatonischer und chromatischer
Mundharmonika auch noch Gitarre und singt. Ist als Studiomusiker in allen
Musikstilen zuhause und hat dadurch bereits Auftritte und Aufnahmen mit
zahlreichen Größen der Musikbranche gehabt, darunter Julio Iglesias,
Gilberto Gil, Emmy Lou Harris, Blondie und die Mundharmonikaspieler Toots Thielemans, Howard Levy und Charlie McCoy. Er ist auf zahlreichen Jazzfestivals
in den USA aufgetreten. Man sagt ihm nach, dass sich sein musikalischer Stil
zwischen Toots Thielemans, Kenny G und Stevie Wonder bewege. Seine CD Harmonica Dreams wird ausdrücklich als Smooth Jazz eingeordnet. Hat auch ein Handbuch für Musiker "The New Rules For Getting Gigs" geschrieben. | Diskographie: Randy Singer: Harmonica Dreams (2003)
| | Dino Soldo: geb. in Los Angeles, CA (USA). Multiinstrumentalist (Saxophon, Gesang), der
auch chromatische Mundharmonika beherrscht. Spielte bereits u. a. mit Lionel
Richie und Tower of Power. Vom Rock herkommend bewegt er sich musikalisch zwischen Pop und Jazz,
Acid-Jazz und Blues. | Diskographie: Strange & Beautiful (2000)
Thread (2004)
|
 | Roland van Straaten: Der Schweizer niederländischer Abstammung lebt in Zürich. Er kam
erst mit zwanzig zur Mundharmonika, was ihn aber dazu bewog, Musiker zu werden.
Neben der Bluesharp, die er virtuos mit allen Overbends beherrscht, spielt er
klassische Gitarre, singt und komponiert. Sein Stil ist
stark orientalisch beeinflusst und als Weltmusik einzuordnen. | Diskographie: Roland van Straaten: Coral Love Dance, Phonag (1988); Ivory Tower Blue, Phonag (1991); Zürich Catania, Phonag P 81133 (1998) |
 | Greg "Zlap" Szlapczynski: stammt aus Polen, lebt in Frankreich. Spielt alle möglichen
Stilrichtungen auf der Bluesharp, bewegt sich aber meist im Dreieck Blues - Pop
- Jazz. | Diskographie: zlap: Ternaire Madness, Souffle du Blues, distribution Night & Day (1997); Gregtime, Souffle du Blues, distribution Night & Day (1999) La Part du Diable, Souffle du Blues, distribution Night & Day (2002) |
 | Jean Baptiste "Toots" Thielemans: *29. 4. 1922 Brüssel, lebt in Brüssel und (seltener) in Montauk, NY
(USA). Der Mundharmonika-Jazzer schlechthin [siehe auch meinen Artikel über ihn], wenn auch wohl nicht der erste. Hat die Mundharmonika in den
fünfziger Jahren im Jazz salonfähig gemacht, indem er zeigte, dass
man darauf Bebop spielen kann - einen der technisch und harmonisch
schwierigsten Stile überhaupt. Spielt an Mundharmonikas (fast)
ausschließlich chromatische, daneben noch hervorragend Gitarre - und
pfeift. Ihm gelang es 1962, mit Bluesette einen Hit im Dreivierteltakt zu landen, der zum Jazz Standard wurde. | Diskographie: Jean Thielemans: Man Bites Harmonica, Riverside OJCCD-1738-2 (1957/1958); Toots Thielemans and Elis Regina: Aquarela do Brasil, PHILIPS 830 391-2 (1969); Bill Evans and Toots Thielemans: Affinity, Warner Bros (1978); Toots Thielemans: The Silver Collection, Polydor 825 086-2 (63:30) (1985); Toots Thielemans, Johnny Teupen, Paul Kuhn: Just Friends (MC), Delta Music GmbH JLC 20812 (1986); Toots Thielemans: Bluesette, SMS ? (1987); Live, POLYD ? (1987); Home Coming, Sony ? (1987); Only Trust Your Heart, CONCORD JAZZ CCD-4355 (1988); Ne Me Quitte Pas, Milan CD 303 (1989); Solal/Thielemans, ELEKT (1990); Live In the Netherland, PABLO (1990); My Cherie Amour, PHONO ? (1990); Best -16 TR, POLYD ? (1990); Apple Dimple, DENON DC-8563 (1990); The Sound of Toots Thielemans, MERCU ? (1990); The Windmills of Your Mind, PHONO ? (1991); Footprints, EMARCY 846 650-2 (1991); Toots & Svend, Sonet SNTCD-822 (1991); Toots Thielemans and The Shirley Horn Trio: For My Lady, EMARCY 314 510 133-2 (1991); Toots Thielemans: Martial Solal/Toots Thielemans, ERATO 2292-45795-2 (1992); In Tokyo, Denon ? (1992); The Brazil Project Vol. I, Private Music 01005-82101-2 (1992); The Brazil Project Vol. II, Private Music 01005-82110-2 (1993); Airegin, JHR ? (1993); Spotlight On, Sonet ? (1993); Do Not Leave Me, STASH ? (or VINTAGE JAZZ) (1993); East Coast West Coast, Private Music 01005-82120-2 (1994); Concerto Pour Harmonica, TCB 94802 (1994); Collage, SONY ? (1994); Toots Thielemans Best, PHONO ? (1994); Harmonica Jazz, TRISTAR ? (1994); Dolphin Tears, SONY (1995); Circle of Smiles (CD single), MERCU (1995); Two Generations, LIMET (1995); Toots in Sweden, Warner Music Sweden 4509-99536-2 (1995); Your Precious Love, BSHA ? (1995); Verve Jazz Masters 59, Verve 535 271 - 2 (Polygram) (1996); "Toots" in Berlin - Alle Produktionen des SFB 1960 - 1990, AK-Records AK 097.113/114 (1997); Spotlight Toots Thielemans, Sonet SPCD-29; Airegin, Jazz Hour; Images, Candid 71007; Kim Pensyl, with Toots as special guest in this CD: Sun Games, Timeless Records CD SJP167; George Shearing, Quincy Jones, Shirley Horn and others: Eyes of Wonder, GRP |
 | Fabio Testa: Italienischer Diatonic-Spieler und Sänger, seit 1987 im Geschäft;
spielt sowohl Jazz als auch Blues, Spiritual und Gospel und unterrichtet auch.
Hat bereits in mehreren Soundtracks mitgespielt. | Diskographie: Fabio Testa:
Freedom, Ethos Productions (1999)
Fabio Testa:
Chain Gang, Spiritual Trio, Video 25'', Sottantreno (2000)
Fabio Testa:
Unlucky, Videoclip, Sottantreno Productions (2001)
|
 | Les Thompson: geb. in Warwick, North Dakota (USA), lebt jetzt bei Los Angeles (USA); wurde
beeinflusst von der Musik von Benny Goodman, Johnny Hodges, Willie Smith, Ella
Fitzgerald und George Shearing (und damit wahrscheinlich auch Toots Thielemans). Obwohl er nicht als Profimusiker arbeitet, hat er bereits mehrere
Schallplatten aufgenommen und auf weiteren - unter anderem mit Al Jarreau und
Tom Waits - mitgewirkt. Soll noch vor Toots Thielemans Bebop auf der Chromatischen gespielt haben. | Diskographie: Les Thompson: JUST JAZZ Recorded Live at the Pasadena Civic Auditorium RCA Victor LPM-3102 (1952)
Les Thompson: Mouth Organ Madness Jazz Chronicles JCS-787 (1973)
Tom Waits: Swordfishtrombones - Island (1983)
Tom Waits: One from the Heart - Sony (1982)
Al Jarreau: This Time - Warner Bros (1980)
Al Jarreau: Christmas Greeting Promotional - Unrealeased - Warner Bros (1982)
|
 | Leonardo Triassi: Italienischer Diatonic-Spieler; spielt sowohl Blues als auch Jazz und
beschreibt auf seiner website die Wartung von Mundharmonikas auf Italienisch und Englisch. | |
 | Mike Turk: Stammt aus New York City, lebt in Boston, MA (USA) und begann als Teenager mit
dem Blues auf der Harp. Später wechselte er zur Chromatischen, die er
perfekt beherrscht. "Was er auf der Mundharmonika aussagt, reicht weit
über das Harmonika-Publikum hinaus..." sagt Toots über ihn, und Jerry Adler fügt hinzu: "...einer der begnadetsten Harmonikaspieler der heutigen
Szene." | Diskographie: Mike Turk: Turk's Works ; Harmonica Salad ; Jerry Lee Lewis: Young Blood, Warner Brothers; The Boston Symphony Orchestra, conducted by S. Ozawa: Carnival of the Animals ; Paul Broadnax: It's About Time, Brownstone; Monica Hatch: A Time for Love, Brownstone; Matt Gordy: Almost Spring, Brownstone; Common Ground: Homeward Bound - A Tribute to Paul Simon, Northstar; Mike Turk with the Boston Jazz Ensemble: In A Sentimental Mood, Northstar; Mike Turk with the Northstar Jazz Ensemble: The Way You Look Tonight, Northstar; Mike Turk with the Northstar Jazz Ensemble: Like Someone In Love, Northstar; Mike Turk with the Alkaline Jazz Trio: A Little Taste of Cannonball, Organic Music; Mike Turk with Erich Kunzel and the Cincinnati Pops: Sugarland Express (in Vorbereitung) |
 | Jan Verwey: geb. 24. 7 .1936 in Vlissingen (NL). Brachte sich schon in jungen Jahren das
Mundharmonikaspielen selber bei. Er beherrscht das Oktavspiel perfekt und hat
es zu seinem Markenzeichen gemacht. Spielte bereits mit Hod O'Brien, John
Engels, Hans van Oosterhout und Michel Herr und trat beim "North Sea Jazz
Festival" auf. Ist als endorser für Hering tätig | Diskographie: Jan Verwey: Watch what happens (LP 1982); Jan Verwey: Golden collection (1986); Jan Verwey: The Dutch connection (1990); Jan Verwey: You must believe in spring, Timeless (1992); Willibrord jazz: The Miles Davis Project (1996); Denise Jannah: Take it from the top (1991); Colette Wickenhagen: The kick of the blues (1994); Sampler Summer sessions (2001). |
 | Mitchell 'Mitch' Weiss: geboren in New York City (USA); Autodidakt, begann aber bereits 1971
professionell zu spielen. Spielt Mundharmonika und Gitarre und singt Jazz,
Blues, R&B, Latin und auch Pop, komponiert auch selbst und hat bereits mit
Leuten wie B.B. King, Paul Butterfield, Johnny Winter und Muddy Waters auf der
Bühne gestanden. Er spielt ausschließlich custom harps von Brendan
Power, und zwar den Typ CX10, der auf der Richter-Stimmung basiert. | Diskographie: Mitch Weiss: Blue Mitchell |
 | Sandy Weltman: Lebt in St. Louis; junger Diatonic-Spieler, technisch in der Nachfolge Howard Levys, stilistisch eher konventioneller Jazz. Bemerkenswert ist die
außerordentliche Bandbreite des Sounds, den er aus einer diatonischen
Mundharmonika hervorlocken kann. Spielt außer Mundharmonika auch noch
Banjo und
Gitarre. | Diskographie: Sandy Weltman: New World Harmonica Jazz |
 | Tim Welvaars: lebt in den Niederlanden, war Schüler von Toots Thielemans auf der Chromatischen, spielt aber auch Bluesharp, für die er ein
Lehrbuch geschrieben hat. | Diskographie: Tim Welvaars: Harmonica-Holic 1 Colors Of The Wind, BMG (1996); Matt Herskowitz Trio: Lucid |
 | Chet Williamson spielte bereits 25 Jahre als sideman in Blues-, Folk-, Pop-, Gospel- und auch Jazzgruppen chromatische
Mundharmonika, bevor er mit einer eigenen Platte herauskam, in der sich der
Blues mit dem Swing der 30er Jahre trifft. | Diskographie: Chet Williamson/ Matt McCabe/ Thomson Kneeland / Steve Ramsay: Chromatic Swing |
 | Danny Wilson: Jahrgang 1935 (?), begann mit sieben Jahren Violine zu lernen und spielte
längere Zeit in verschiedenen Orchestern in Minnesota. Obwohl sein Vater
seit Kindheit Mundharmonika spielte und er die Harmonicats bewunderte, drängte es ihn zunächst nicht, dieses Instrument selbst
zu ergreifen. Erst mit 35 Jahren, als er als Entwicklungsingenieur bei General Motors
arbeitete, erlernte er von einem Kollegen das Spiel auf der Bass-Mundharmonika.
Nach sieben Jahren der intensiven Beschäftigung mit dem Instrument wurde
ihm die Ehre zuteil, mit Jerry Murad und Al Fiore bei den Harmonicats spielen zu dürfen (1977). Dies brachte ihn mit vielen Größen
des Pop zusammen, aber auch mit dem Jimmy Dorsey Orchestra. Heute spielt er unter anderem im Dave-McKelvy-Trio - eins der wenigen Trios,
die überzeugend Jazz spielen können - und ist damit der einzige mir
bekannte Jazz-Bass-Mundharmonikaspieler. Er unterhält eine sehr
informative website über Mundharmonika im Allgemeinen und Bass-Mundharmonika im
Besonderen. | |
| Zlap siehe Greg Szlapczynski. |
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A - B - C - D - E - F - G - H - I,J - K - L - M,N - O,P,Q - R,S - T - U,V,W - X,Y,Z Literatur: Kim Field: Harmonicas, Harps and Heavy Breathers, Fireside (Simon & Schuster Inc.) , New York 1993; Christoph Wagner (Hrsg.): Die Mundharmonika - ein musikalischer Globetrotter, TRANSIT-Verlag Berlin 1996 Mein Dank für die Mithilfe bei der Materialbeschaffung gilt: Didi Neumann
(München), Jens Bunge (Frankenthal), Stefan Spielmannleitner (Schwäbisch Gmünd), Micaela Tourrucoo (Ulm), Kurt Rößler, Peter Schmutter (Dortmund), Hans Knebel (Halstenbek), Ludo Beckers (B), Otto
Becker und Hans-Martin Hallier (beide Bremen), Isabella Krapf und Johannes
Krall (beide Wien),
Ansgar Zoller (Neu-Ulm) und Leo van der Splinter (NL). |