Klaus Rohwer



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Quintenzirkel


Ein wichtiges Hilfsmittel der Harmonielehre ist der sogenannte Quintenzirkel. Am Quintenzirkel kann man ablesen, wieviele Vorzeichen (b oder #) eine bestimmte Tonart hat, wie die Grundtöne der Dominant- und Subdominant-Akkorde heißen, wenn man die Tonart eines Stückes und damit den Grundton des Tonika-Akkordes kennt, und welches die Mollparallele zu einer gegebenen Dur-Tonart ist (und umgekehrt).

Mitunter spricht man auch vom "Quinten- und Quartenzirkel", was aber das Selbe meint: rechts herum bewegt man sich in Quinten vorwärts, während man sich links herum in Quarten fortbewegt. Wenn man aber bedenkt, dass man zur Quarte auch kommt, indem man von der Oktave aus eine Quinte nach unten geht, so kommt man eigentlich mit dem Begriff "Quintenzirkel" aus.

Quintenzirkel

Solch einen Quintenzirkel zum Selberbasteln habe ich hier anzubieten. Um zu einem eigenen Quintenzirkel zu kommen, sind folgende Schritte nötig:

  1. Die Datei (Bastelbogen) "quintenzirkel.pdf" herunterladen  (24 KB) ;
  2. Die Datei mit dem Acrobat Reader öffnen.
  3. Auf dickem Papier ausdrucken.
  4. Die beiden einzelnen Scheiben ausschneiden.
  5. Jeweils an der markierten Stelle in der Mitte ein Loch stanzen, die Scheiben übereinanderlegen und mit einer Niete (aus dem Handarbeitsgeschäft) verbinden -- fertig!
  6. Eine e-mail an mich schicken, ob alles geklappt hat und was evtl. besser sein könnte!
Auf dem Rand des Quintenzirkels habe ich die zwei Merksprüche aufgeführt, die ich schon im Musikunterricht in der Schule gelernt habe (ich weiß, dass es auch noch andere gibt). Vom C ausgehend geht es ja nach links herum zu den b-Tonarten, hier lautet der Spruch: "Fritz bringt Esther Astern des Gesandten" für die Töne F, B (Bb), Eb, As, Des und Ges; nach rechts herum geht es zu den #-Tonarten G, D, A, E, H (B), Fis mit dem Merksatz: "Geh' du alter Esel hol Fisch". Mit jedem Wort nimmt die Zahl der Vorzeichen (b oder #) um eins zu. Die Anfangsbuchstaben der Wörter des jeweiligen Merksatzes beziehen sich auf die deutschen Tonbezeichnungen. Daneben habe ich in den Feldern mit den Tonnamen immer auch die internationalen Tonbezeichnungen sowie die englischen Namen ausgeschrieben angegeben, z. B. Fis (deutsch) = F# = F sharp (englisch) = Ges (deutsch) = Gb = G flat (englisch). Die deutschen und internationalen Tonbezeichnungen unterscheiden sich insbesondere beim H und beim B: das deutsche H heißt international B, das deutsche B heißt international Bb (englisch B flat).

Den Quintenzirkel sollte man unbedingt auswendig lernen! Es ist sehr nützlich, ihn im Kopf parat zu haben. So kann man immer sofort die Dominante und die Subdominante zu einer gegebenen Tonika benennen (im Quintenzirkel benachbart), sowie die zu einer Dur-Tonart gehörige Moll-Parallele (kommt im Quintenzirkel "eine Viertelstunde" später). Ich habe meine diatonischen Mundharmonikas im Koffer nach dem Quintenzirkel sortiert: da liegen alle b-Tonarten, die man im Jazz häufiger braucht, nebeneinander. Von Bluesharps in #-Tonarten habe ich gar nicht die volle Ausstattung, denn Tonarten mit mehreren Kreuzen braucht man in Jazz und Blues so gut wie nie.

Zitat: Lieber Klaus Rohwer, ich möchte mich herzlich für Ihre Website und die tollen Angebote wie Skalenuhren und Quintenzirkel bedanken. Auch die Erklärungen sind hervorragend. Ich bin deutscher Musiklehrer und Rockmusiker (Gitarre) in Perú und "verdonnere" meine Schüler immer wieder gerne, Ihre Seite zu besuchen, um sich den Quintenzirkel zu basteln. Tolle Leistung, weiter so! (Markus Neumann, Lima)

Zu keiner anderen meiner Schablonen für die Harmonielehre bekomme ich so viele Zuschriften wie zum Quintenzirkel. Darunter sind ab und zu auch Vorschläge zur Verbesserung oder Veränderung. Ein paar davon möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.

Musiklehrer Stefan Labenz aus Berlin hat mich auf die folgende Idee gebracht: für den Schulunterricht könnte man ja eine "Blanko-Version" des Quintenzirkels machen, den die Schüler selber ausfüllen sollen. Das macht den Schülern Spaß, läßt Raum für Kreativität und prägt sich gleichzeitig besser ein. Gesagt -- getan: hier ist der "Pädagogische" Quintenzirkel für Lehrer! Die Datei besteht aus fünf Seiten, von denen nur die erste den vollständigen Quintenzirkel enthält. Die weiteren vier Seiten zeigen zunehmend reduzierte Versionen, die von den Schülern selbst ausgefüllt werden können. Welche Version für seine Klasse die angemessene ist, kann der Lehrer selbst entscheiden, indem er nur die betreffende Seite ausdruckt und vervielfältigt.

Zitat: Lieber Klaus Rohwer, was soll ich sagen? Haben Sie vielen Dank! Es sieht wirklich ganz toll aus! Jetzt steht einer unterrichtlichen Umsetzung nichts mehr im Wege! Nocheinmal: Vielen lieben Dank!!! (Stefan Labenz, Berlin)

Michael Schaefer hat mir eine animierte Microsoft-Powerpoint-Version des Quintenzirkels zugeschickt, genauer gesagt zwei: je eine für PowerPoint 97-2003 (Endung .ppt) und für PowerPoint 2007 (Endung .pptx). Die können Sie sich auch herunterladen und ansehen, wahrscheinlich kann man sie auch ganz gut für den Musikunterricht verwenden.

Kai Heitkamp aus Hamburg hat mir eine erweiterte Version des Quintenzirkels zugesandt. Er schreibt dazu: "Beim Quintenzirkel fehlten mir noch die Angaben, welche Noten nach oben bzw. unten verschoben werden. Ich halte dies für sehr nützlich und habe Ihren Quintenzirkel (hoffentlich fehlerfrei) dementsprechend angepasst. Ich habe ihn extra etwas skaliert, so ist alles ausgedruckt gut lesbar." Diesen Quintenzirkel können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Hardware-QuintenzirkelWolfgang Mertens aus Köln hat eine Hardware-Version des Quintenzirkels gebastelt. Das Ergebnis sehen Sie in der nebenstehenden Abbildung. Er schreibt dazu: "Man kann die große Scheibe mit einem Grafikprogram auf die Größe eine bedruckbaren CD anpassen und aufdrucken. Wenn man CD´s auf einer Spindel kauft, sind sie in einem Gehäuse aus Plastik, oben und unten gibt es immer eine transparente Scheibe in der Größe einer CD, auf die man die kleine Scheibe aus Papier (Größe anpassen) aufkleben kann. So, jetzt nur noch den mittleren Stamm auf dem Gehäuse auf Länge schneiden, die Scheiben einlegen, den Schaumstoffring aus dem Plastikgehäuse mit einer Unterlegscheibe, Schraube und Mutter festziehen -- fertig."

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